Quintessenzen

Weg von den Nebenkriegsschauplätzen – hin zum pragmatischen Handeln für das Allgemeinwohl!Pressebereich

Posted by Erich Neumann Tue, October 04, 2016 18:31:55

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Der gestrige Tag der Deutschen Einheit hat ein Bild von Deutschland in die Welt getragen, welches weder das wirkliche Deutschland widerspiegelt, noch dem nur im bisher geübten Rahmen zu begegnen ist.

Eine radikale Ausrichtung auf das wirklich Entscheidende und Wichtige ist das einzige unerlässliche Gebot der Stunde!

Erinnern wir uns: von Griechenland konnte und wollte Niemand mehr Etwas hören und es verstummte auch,

als die Flüchtlingsthematik es ablöste, ohne dass es – bis zum heutigen Tage nicht – einer Lösung zugeführt wurde.

Dann kamen die Krakehler und versuchten uns einzureden, dass nicht die Humanität zähle, sondern eine imaginäre Bedrohung im Raum stünde und die angeblich besorgten Bürger sowie Rattenfänger aus dem rechts-extremen Politlager erhielten eine Aufmerksamkeit und Plattform nach der anderen.

Lösungen wurden ihnen – quasi im Gegenzug – keineswegs dafür abverlangt!

Man könnte fast versucht sein zu glauben, dass mangels fehlender Fußball-WM oder sonstiger Korruptionsunterlegter Events einige abstruse Spaziergänger willkommene Ablenkung bieten, um das Treiben von Gier und Menschenverachtung einiger Kreise ungestört pflegen zu können.

Natürlich sind die Ereignisse von Dresden undiskutable und entschuldbar, auch wenn wir uns dafür vor der Welt zu entschuldigen haben, doch sind sie wirklich das beherrschende Thema?

Nein und nochmals nein, denn geradezu unbemerkt von der Öffentlichkeit zündete am 04. Oktober eine mutige, dem Allgemeinwohl verpflichtete Jeanne d'Arc der Medizin: Dr. med. llka Martina Enger, Internistin aus Neutraubling, eine, auch in der Regierungshauptstadt Berlin nicht zu überhörende Bombe und sorgt so für Furore im Gesundheitswesen.

In einem absolut couragierten, von ausschließlich redlichen Zielen getragenen, ihre eigene Zukunft auf’s Spiel setzenden Schritt machte sie das Neubauer Gutachten endlich öffentlich.

Das beklemmende Fazit des gesundheitsökonomisches Gutachten: einem freiberuflich tätigen Arzt in der Praxis ist es heutzutage nicht möglich, ein angemessenes Honorar zu erzielen.

(Quelle: Univ.-Prof. Dr. rer. pol. Günter Neubauer, Institut für Gesundheitsökonomik München, www.ifg-muenchen.com)

Während Whistleblower Edward Joseph “Ed“ Snowden bereits weltweite Beachtung findet, steht es diesem Akt gelebter Zivilcourage, dieser einen überaus mutigen und selbstlosen Schritt für das Allgemeinwohl gehenden Frau erst noch bevor: vor Allem aber zu!

Doch haben wir schon begriffen was überhaupt geschehen ist und wozu wir nun im ureigendsten Interesse, sowie dem der künftigen Generationen verpflichtet sind? Sicherlich noch keineswegs!

Unter Abwägung bestehender Kriterien zwischen ärztlichem Gewissen, Kollegialität und auch politischer, wie gesellschaftlicher Verantwortung für ein funktionierendes Gesundheitswesen auf der einen, sowie den Regeln, teilweise ungeschriebener Gesetze und Strukturen einer Körperschaft, die sie ebenfalls im Rahmen eines sog. kollegialen Vorstandsorgans mitverwaltet und -verantwortet, auf der anderen Seite, entschied sich Dr. Enger für die spektakuläre Veröffentlichungsfreigabe und löst damit – es sei ihr und der Bevölkerung wie Ärzteschaft von Herzen gegönnt – einen Erdrutsch in die richtige Richtung aus.

Oft waren es in der Geschichte Frauen, welche große Ereignisse herbeigeführt haben.

Von der früheren Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) lässt sich dies nun im Gegensatz dazu mit Sicherheit nicht sagen. Allenfalls bleibt sie als Totengräberin des Gesundheitswesen in Erinnerung: hat damit einen Kurs eingeschlagen, welchen – abgesehen von einigen kosmetischen Korrekturen, welche den Begriff der immer wieder behaupteten Reformen nicht im Geringsten verdienen – ihre Nachfolger mit Konsequenz weiter verfolgten. Das Desaster wurde somit weiter vorprogrammiert.

Die Sendung vom 26. September 2016 “Diagnose Gier – werden wir beim Arzt abgezockt?“ des ARD-Formates “hart aber fair“ war – vom Frank Plasberg Team zudem mit wenig journalistischer Qualität und Verantwortung abgespult – beredtes Beispiel, wie Verbandsvertreter obendrein eher taten- und wirkungslos zusehen, als die Interessen ihres Berufsstandes so zu positionieren, dass ihm und der Allgemeinheit gedient ist und die Politik in die Verantwortung genommen wird.

Die Politik ihrerseits beschränkt sich ebenfalls nur auf Worthülsen und nach Ausstrahlung geht man gemeinsam auf ein Bier: Alles bleibt beim nachteilig Alten. Nur ja nicht sich etwa erkennbar wehtun. Für die Schmerzen und das Ausbaden der diversen Dilemmas gibt es ja schließlich die Bevölkerung.

Denkt man bsw. nur an die Zustimmung der Verbände zur elektronischen Gesundheitskarte, können einige Verantwortliche nicht die wirklichen Interessen vertreten haben, denn neben den Sicherheitsrisiken ist es eindeutige Ausrichtung auf restlos durchleuchtete und gesteuerte Ärzte und Patienten zu deren Nach- und ausschließlichem Vorteil der wirklich Gierigen.

Aus welchen vertretbaren Motiven sollen Politik und Standesvertretungen hierzu Einverständnis geben können? Welche indiskutablen sind es dann?

Nachdem Gewissheit entstand, dass es nicht gelingen wird, unter den Rahmenbedingungen der bürokratischen Strukturen der kassenärztlichen Vereinigung zu einer zeitgerechten Veröffentlichung beizutragen, musste die Abwägung erfolgen und wurde das im Auftrag der KVB Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns aus März 2014 entstandene Gutachten am 01. Oktober 2016 von Dr. Enger im Einklang mit den Beschlüssen der Vertreterversammlung zur Publikation freigegeben.

Das deutsche Gesundheitssystem hat seine Chance!?

www.myheimat.de/muenchen/politik/das-deutsche-gesundheitssystem-hat-seine-chance-d2780002.html

Dank dieses von Ärzteschaft, deren Standesvertretungen und der Politik erfahrenen Weckrufes, erhält das deutsche Gesundheitssystem seine Chance. Wird sie genutzt oder weiter nur verschlafen?

Es liegt an unser aller Kontrolle und Durchsetzungsunterstützung!

Durch Wahrheit über Klarheit zur Konsequenz: der Chance für das deutsche Gesundheitssystem!

www.myheimat.de/muenchen/politik/durch-wahrheit-ueber-klarheit-zur-konsequenz-der-chance-fuer-das-deutsche-gesundheitssystem-d2780086.html

Es darf nicht umsonst gewesen sein, dass die Wahrheit schonungslos an den Tag gebracht wurde.

Diese muss nun ungeschminkte Klarheit bei wirklich allen Beteiligten schaffen.

Und dann ist es unumkehrbar an der Zeit von kosmetischen Beschönigungen Abstand zu nehmen und eine Gesundheitsreform zu initiieren, welche diesem Begriff auch ohne Wenn und Aber gerecht wird.

Statt Sprechblasen der von Lobbyisten gegängelten Politik, wie ihnen gebeugter Verbands-/Organisations-/Institutionsfunktionäre, kuschender Medien und von Randgruppierungen skandierter leerer Parolen, steht diese Lösung im Interesse der Gesamtbevölkerung im Raum und ist deren uneingeschränkte Umsetzung auch von dieser bis zur Erfüllung im letzten Detail einzufordern.

Umso mehr, wenn wir wirklich eine im 21. Jahrhundert angekommene Gesellschaft sein wollen und uns nicht nur ersatzweise auf Nebenkriegsschauplätze lenken lassen um uns dort – ganz dem Gedanken Brot und Spiele folgend – an behaupteter Flüchtlingsproblematik, etc. abarbeiten wollen!

Fordern wir Alle, also Jede(r) von uns seine politischen Vertreter und konfrontieren wir diese mit der Frage, wie es angehen kann/soll, dass wir vor diesem drohenden Desaster weiter die Augen verschließen und in einer ins Verderben führenden Vogel-Strauß-Politik verharren, anstelle die Zukunftsfähigkeit unseres Landes an seinem höchsten Gut messen: der Gesundheit seiner Bevölkerung!

Dazu der Gastkommentar von Univ.-Prof. Dr. rer. pol. Günter Neubauer in Ausgabe 06/2016 Arzt & Wirtschaft:

Kooperationen, insbesondere Ärztenetzen gehört die ambulant-ärztliche Zukunft!

Die ärztliche Tätigkeit wird seit geraumer Zeit von zwei Entwicklungsfaktoren bestimmt: zum Einen ist dies die Wissensdynamik und zum Zweiten die Technisierung von Diagnostik, Therapie und Dokumentation. Beide Entwicklungen stellen den allein praktizierenden Arzt vor immer schwerer zu lösende Probleme: das wachsende Wissen verlangt nach Spezialisierung und damit einer Verengung und Vertiefung des Behandlungsspektrums. Das gilt auch im abgeschwächten Maß für Hausärzte. Für die Patienten ergeben sich daraus mehr Besuche bei verschiedenen Spezialisten mit den unvermeidlichen Wege und Wartekosten, aber auch Doppeluntersuchung. Die Technisierung, der zweite Entwicklungsfaktor, verlangt zwar ebenfalls spezielles Anwendungswissen, noch mehr aber eine betriebswirtschaftliche Kalkulation, ob und inwieweit sich die Investitionskosten bei gegebener Gebührenordnung refinanzieren! Vor allem ist es die Auslastung, welche die Wirtschaftlichkeit einer Praxis bestimmt.

Auf beide Entwicklungen kann eine kollegiale Kooperation eine adäquate Antwort geben! Durch eine abgestimmte Spezialisierung kann dem Patienten eine umfassende Behandlung angeboten werden und zugleich kann sich der einzelne Kooperationspartner auf sein Fachgebiet konzentrieren. Auch die gegenseitige Konsultation, ebenso wie gemeinsame Qualitätszirkel, können unbürokratisch zeitnah und schnell durchgeführt werden.

•  Die Kosten lassen sich in einer kooperativen Praxisgemeinschaft für jeden Partner dadurch senken, dass Geräte und Unterstützungspersonal höher ausgelastet werden und die Kosten auf mehr Patienten und mehrere Ärzte verteilt werden. Im Resultat steigen Qualität und Wirtschaftlichkeit.

•  Ärztenetze wiederum beinhalten ein deutlich größeres Potential für Qualitätssicherung und Kostensenkung entsprechend der Zahl der teilnehmenden Ärzte. Insbesondere bei der Beschaffung von Sachgütern lassen sich deutliche Preisnachlässe erzielen. Allerdings wachsen mit der Zahl der Netz­ ärzte nicht nur die Chancen, sondern es nehmen auch die Zentrifugalkräfte zu. Daher brauchen Ärztenetze ab einer bestimmten Größe ein professionelles Management, das aus den Einspareffekten zu finanzieren ist. Dies stößt bei vielen Ärzten auf Ablehnung und wird nicht als Investition, sondern als Verschwendung bewertet, was eine kurzsichtige Einschätzung ist.

Eine neuere Entwicklung gewinnt zunehmend an Bedeutung, die Kooperationen und Ärztenetze zu einer Existenzfrage der ambulant-ärztlichen Versorgung macht: es ist der Trend zum Angestelltenstatus bei jungen Ärztinnen und Ärzten. Immer mehr bevorzugen eine Angestelltentätigkeit vor einer selbständigen Niederlassung. Die Gründe dafür sind in der Arbeitszeitgestaltung und im unternehmerischen Risiko einer Niederlassung zu sehen. Letztlich ist auch der Vergütungsabstand zwischen einer selbständigen und einer angestellten Arzttä­tigkeit nicht (mehr!) so groß, dass dies Grund für eine Niederlassung wäre. Ärztekooperationen ebenso wie Ärztenetze können hier eine wichtige Brückenfunktion übernehmen, indem sie junge Kollegen/Innen zunächst als Angestellte beschäftigen und ihnen später eine Partnerschaft anbieten.

Mein Fazit: auf diese Weise lassen sich die Risikoscheu, aber auch die Familienorientierung einer nachrückenden Ärztegeneration mit hoher Versorgungsqualität vereinen. Gelingt dies nicht, so wird die ambulant-ärztliche Versorgung von den Krankenhäusern übernommen – ein Modell, das schon heute von einigen politischen Gruppierungen favorisiert wird.

Die Geschichte vom KrebsPressebereich

Posted by Erich Neumann Thu, July 28, 2016 16:40:44

Blog imageDas Kanzlerinnenwort vom “Wir schaffen das“ ist alternativlos.
Entgegen den vielen Brandstiftern, Demagogen, Hetzern und Politversagern verfolgt Dr. Angela Merkel den einzig richtigen Kurs – nicht nur der humanitären Verpflichtung wegen.

Letztlich wie mit dem Krebs. Von Ihm wissen wir, das er zwei Schritte vor und einen zurückgeht.

Die Dumpfbacken der AfD und sich ihr immer mehr annähernden CSU können gar nicht so viele Flüchtlinge – was es ja auch nicht zum 0-Tarif gibt – ausweisen – als in weit höherer Zahl wieder zu uns kommen werden.

Dies jedenfalls so lange und völlig zu Recht, als wir nicht an die Beseitigung der wirklichen Ursachen gehen.

Jahrzehnte haben wir von der Ausbeutung der Fluchtländer gelebt und deren Exodus durch lukrative Waffenlieferung zusätzlich befeuert. Jetzt kommt die Quittung zu uns
und wenn wir dies noch immer nicht kapieren ist anschließend Zahltag.







Politiker sind Hochstapler …Pressebereich

Posted by Erich Neumann Tue, July 26, 2016 22:51:29

Nein, zu früh gefreut, Natürlich trete ich nicht mit aller Entschiedenheit gegen Hetze ein, um sie dann selbst zu betreiben.

Auch ist ein zu billiger Weg um Zustimmung zu generieren, schließlich gehöre ich nicht zu den Populisten.

Politiker allerdings werden zu Hochstaplern, wenn Sie …

… uns weiß machen wollen, sie könnten für Lösungen sorgen, ohne an die wirklichen Ursachen zu gehen

… Insellösungen propagieren, obwohl in einer globalen und vernetzten Welt nur durchgängige und Länder- oft sogar

Kontinent übergreifende, sowie die Verzahnungen aller Disziplinen berücksichtigende Maßnahmen wirken

… Detailkosmetik als Reformen verkaufen wollen.Blog image

Wer ohne Geld in die Wirtschaft geht, wird Zechpreller, also Betrüger und hat die Rechnung bekanntlich ohne eben den Wirt gemacht. Und exakt dies ist das Versäumnis der lokalen, nationalen und internationalen Politik, dass Sie wider den gesunden Menschenverstand die Zukunft verspielt, da sie die Rechnung nahezu immer ohne den Wirt macht.

Wir können Flüchtlinge abschieben so viele, wie wir wollen, die Zahl derer welche weiter zu uns kommen, wird immer höher sein und weiter steigen, so lange wir Ihre Heimatländer nur ausbeuten und somit selbst dafür sorgen, dass ihnen gar keine andere Wahl bleibt. Von den klimatischen, eine Völkerwanderung auslösenden Veränderungen ganz zu schweigen.

Wir können nicht zur Tagesordnung übergehen, wenn augenscheinlich ist, dass so gut wie Nichts mehr funktioniert und in allen Kassen obendrein Ebbe ist.

Ehe also Festlegungen zu künftigen Schritten erfolgen bedarf es eines Kassensturzes und schonungslos Tabula Rasa

Reset auf allen Ebenen, Machbares statt Phantasien auf nie zu erbringende Kosten der künftigen Generationen.

Diese Kurskorrektur müssen wir heute einfordern: am Wahltag ist es längst zu spät.





Machen wir uns nicht selbst zu Lügenmedien !?Pressebereich

Posted by Erich Neumann Tue, July 26, 2016 18:48:45

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Verdammt KollegInnen, wo ist Seriösität und Mut der journalistischen Auftrages (4. Gewalt im Staat!) geblieben? Weshalb wird er so oft und feige verraten? Auch wenn es der Politik so gar nicht ins Konzept passt: weshalb machen sich so große Teile zur Hure und damit wirklich Lügenmedien?

Wir können und dürfen die Probleme nicht schön schreiben, reden oder kommentieren: wir brauchen tragfähige Lösungen und diese auf allen Ebenen. Wer von Insellösungen spricht lügt dem Wählet in gewohnter Manier ins Gesicht. Wir leben nicht nur in einer globalen, sondern auch vernetzten Welt.

Flüchtlingsfragen bsw. lassen sich nicht lösen, ohne die Ursachen anzugehen und damit sind wir bei Waffen, Wirtschaft und Korruption, Damit automatisch bei Finanzen, Justiz und Steuern, um nur eine Bogenspannung aufzuzeigen, wie es derer Viele gibt.

Wer nicht bereit zu Tabula Rasa und einem Reset ist, der meint es nicht ehrlich! Trennen wir Spreu vom Weizen und lösen uns vor allen Hetzern, Demagogen und Brandstiftern. Nur über Blut, Schweiß und Tränen kommen wir wieder in die Spur und zu neuen Ufern. Gerne wie Phönix aus der Asche, doch gibt es ihn eben nicht ohne die Asche!



Handlungsfähigkeit statt WorthülsenPressebereich

Posted by Erich Neumann Mon, July 25, 2016 12:38:34

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© Bild: www.sueddeutsche.de CC

Dem Amoklauf von München geschuldet nahm Das Erste eine Sondersendung von Hart aber Fair ins Programm und die Gäste von Moderator Frank Plasberg verdeutlichten, welches Fiasko herrscht.

Prof. Dr. Christian Pfeiffer, als einer, wenn nicht der profundeste Fachmann bekam von Baggerfahrer und Innenminister Bayerns Joachim Herrmann die gleiche Quittung wie seinerzeit beim Missbrauchsskandal durch die Katholische Kirche: es wurde ihm das Wort abgeschnitten. Wofür? Für seine reale Einschätzung und die Betonung der Ursachen, statt einem nutz- und sinnlosen Herumlavieren an , bzw. Lamentieren zu den Auswirkungen.

Martin Heidingsfelder, der Plagiatsjäger von VroniPlag, bringt es seinerseits auf den Punkt, indem er die medikamentösen Behandlungsdefizite bei Depressionen, etc. anspricht.

Der international renommierte Psychiater David Healy legte in einem Interview dar, weshalb Medikamente wie Antidepressiva bei Amokläufen wie dem vom Germanwings Co-Piloten Lubitz, oder auch "Batman Shooter" James Holmes, der in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ein entscheidender Auslöser sein können. In diesem Zusammenhang konstatierte auch die DGPPN Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde auf Nachfrage, dass sie “ein hohes Interesse hat an einer Aufklärung des Germanwings-Falles hat, in der die Medikamenten-Aspekte mit beachtet werden".

David Healy weiter: "es gibt so viele von diesen Massentötungen durch Leute, die Psychopharmaka genommen haben, dass es fast sicher ist, dass in einigen dieser Massentötungen diese Medikamente in der Tat eine Rolle gespielt haben bzw. spielen."

Der Amokläufer von München soll wegen Depression psychiatrisch behandelt worden sein. Möglicherweise nahm auch er wie viele andere Amokläufer in den USA Antidepressiva.

Das ist es, wo ich die Wunde sehe, in welche ich so lange schon ungehört meine Finger lege.

Die Kritik am Wegsehen reicht nicht: wir brauchen pragmatische Schritte der Hin- und Zuwendung, denn verantwortlich sind wir Alle, mit unserer zum Brandbeschleuniger gesellschaftlicher Spaltung werdenden Gleichgültigkeit, statt Empathie, Hinsehen und Handeln.

Der Schlüssel zu allen Veränderungen: es geht nur gemeinsam. Wir können nicht Einzelfälle in den Vordergrund stellen und sie lösen wollen, wir müssen geschlossen gegen die immer gleichen Defizite in Struktur und System angehen, dann fallen die Lösungen der Einzelfälle nahezu automatisch zu. Ich wurde und werde nicht müde an diese Vernunft zu appelliere!

Der Egoismus durchaus zu Coop und Partnerschaft mit den von mir vertretenen reinen non-profit Initiativen zur Selbsthilfe mit den, für Betroffene, Geschädigte und Opfer dort Eintretenden geeigneter Initiativen jedoch überwog und mein Credo blieb ungehört.

Wie oft wird Kritik an fehlenden Gutachterqualitäten geübt, wenn dramatische Fälle wie Gustl Mollath oder Ulvi Kulac ans Licht der Öffentlichkeit kommen? Mit der Kritik alleine ist es jedoch nicht getan und jetzt wird ein noch viel größerer Abgrund deutlich: es ist nicht nur ein Skandal, dass – Gott sei Dank sind es noch Einzelfälle – Menschen zu Unrecht einsitzen: die medizinische Versorgung versagt bei der Vielzahl von Betroffenen durch Nichterkennen der Gegebenheiten. Wo ist jetzt die Stimme der für Einzelfälle kämpfenden und wo die gesteigerte Effizienz durch die meinerseits geforderten Synergien?

Und Martin Heidingsfelder bringt dazu noch einen weiteren Aspekt ins Bewusstsein: die Finanzkraft der Pharmaindustrie, welche ihre Präparate im Einsatz sehen will, auch wenn andere Konzepte die richtigen wären.

Gleiches gilt für das Verbot der Killerspiele, etc. und nimmt der Politik in Lobbyabhängigkeit die wirkliche – dem Amtseid entsprechend, dem Volkswohl dienende – Handlungsfähigkeit, was sie sich und uns jedoch nicht eingestehen will. Statt immer unerlässlichem Tabula Rasa nur ein weiteres Flüchten und Verrennen in Sprechblasen.

Eltern aus Winnenden haben bewegend überzeugende Statements gegeben. Wer fragt sich wirklich, ob in so Betroffenen die kochenden und immer wieder enttäuschten Emotionen zu tickenden Zeitbomben werden?

Wir verstehen den Schmerz durch Verlust eines Kindes.

Was aber ist mit einer Familie, welche durch Gesundheits- und Umweltgefahren einer ehemaligen militärischen Liegenschaft neben vielen weiteren körperlichen Beeinträchtigungen durch Zeugungsunfähigkeit erst gar keine Kinder bekommen kann? Lassen sich Schicksale gegeneinander aufwiegen? Nein! Und deshalb müssen wir rasch und wirkungsvoll zu pragmatischen Formen der Zuwendung kommen.

Wir sind bsw. darauf konditioniert, uns durch das Opfergeld beim sonntäglichen Gottesdienstbesuch geradezu frei zu kaufen. Welcher Pfarrer hat den Mut einmal im Monat auf die Kollekte zu verzichten und dafür die Gemeindemitglieder auf aktive Schritte zu verpflichten: eine Stunde bei der Tafel, ein Besuch im Altersheim, eine Nachhilfeeinheit im Flüchtlingsheim.

Unsere Vorstellungskraft für Schicksale muss einen breiter gefächerten Horizont bekommen, damit auch Verständnis entsteht für bsw. das Opfer eines heimtückischen Mordanschlages, welches seit 20 Jahren vor seinem Erleben auch für die Interessen von Tausenden von Gewaltopfern kämpft, ohne dass ihn öffentliche Wahrnehmung begleitet.

Bei Opfern von Wirtschaftskriminalität gibt es keine Toten zu beklagen, doch die zu überwindende Mauer um Rückerhalt der Reputation, Wiedergutmachung vernichteter (Familien-)Existenzen, das Schaffen 500 neuer Beschäftigungsverhältnisse löst Emotionen aus, die Niemand aufgreift und in ggfs. erforderliche Begleitung kanalisiert.

Wir versuchen allen Ländern unsere Form der Demokratie überzustülpen und gehen dabei zumeist mit Brachialgewalt über gewachsene Kulturen hinweg. Arbeiten uns an Fragen der Menschenrechte und Pressefreiheit im Ausland ab. Skandieren Lügenpresse, bleiben aber kalt, wenn ein 4-köpfiger Rechercheverbund körperlich und wirtschaftlich geschädigt, in seiner Existenz vernichtet, sowie in Sachsen binnen eines Jahres 39 JournalstInnen im Zuge ihrer Tätigkeit mit Strafverfahren überzogen werden.

Ja: der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan tritt Menschenrechte mit Füssen und dennoch müssen wir erst vor der eigenen Haustüre kehren, ehe wir uns nur zu gerne als die Besserkönner/-wisser positionieren und dortige Dissidenten als Feigenblatt (be)nutzen. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der Hüter des Sachsensumpfes macht es – typisch deutsch – eben weitaus subtiler!

Es geht um Beendigung und Aufarbeitung von Missständen, deren zu Grunde liegende Skandale jederzeit Jede(n) von uns ereilen können.

Ein Gefällt bei Facebook alleine ist und bleibt zu wenig. Ein aktives Mitwirken könnte ein erster Schritt sein, dass die sozialen Netzwerke nicht länger nur Schauplatz von Hypes um die Goldene Ananas, widerwärtigen Abreagierens sind, sondern sinnvoll zielführende Veränderung im Interesse des Gemeinwohles in Gang kommt.

Einzig auf diese Bestrebungen ausgerichtet sind:

www.facebook.com/MehrEthikinderWirtschaf tritt Negativfolgen aus (landes-)politisch gedeckter Wirtschaftskriminalität, unterdrückter Pressefreiheit, Politverflechtungen, sowie Justizdefizite und Mängel im Gutachterwesen entgegen.

www.facebook.com/pages/Gesundheits-und-Umweltgefahren-beim-Verkauf-militärischer-Anlagen/1690614027824832?fref=ts wendet sich gegen die Gesundheits- und Umweltgefahren nach Verkauf militärischer Liegenschaften, welche aufgrund deren unzureichender Sanierung trotz geflossener und versickerter EU-Konversionsmittel in Milliardenhöhe bestehen.

www.facebook.com/OEGkuenftigfairundgerecht?fref=ts lenkt den Blick auf die Tausende von Opfern einer Gewalttat, welche ganz offensichtlich Jahr für Jahr und wissentlich durch die öffentliche Hand um Millionen ihrer Entschädigungen betrogen werden und setzt sich für eine künftig verfassungskonforme Gesetzesanwendung ein.

www.facebook.com/JaFemiwirschaffendas Bürgerengagement gegen Behördenmängel zur Hilfe für das abgeschobene Ausnahmetalent Femi Morina.

Soweit selbst ein Missstand beendet und aufgearbeitet werden soll, findet sich in den dortigen Gemeinschaften auch die Stärke dazu.

Herzlichen Dank für jeden – wenn auch noch so kleinen – Beitrag: wir profitieren Alle durch einen Anfang einer besser gewordene Welt davon!



Die Schuld von uns Allen und die Grenzen von FacebookPressebereich

Posted by Erich Neumann Sun, July 24, 2016 21:32:28

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“Tante Käthe“ Rudi Völler bekam sogar für seinen legendären Interview-Ausraster Aufmerksamkeit. Was ist geblieben: ein lukrativer Paulaner Weißbier-Werbevertrag für “Waldi“ Waldemar Hartmann.
Die Erinnerung daran wird wach, denn mir ist mehr, als nur nach einem Ausraster, einer Brandrede, einem Weckruf. Weshalb?
Der Amokläufer von München ist sicher der Ausführende der Bluttat mit ihren schrecklichen Folgen.
Verantwortlich jedoch sind wir Alle, mit unserer zum Brandbeschleuniger gesellschaftlicher Spaltung werdenden Gleichgültigkeit, statt Empathie, Hinsehen und Handeln.
Was wurde uns/haben wir uns nicht Alles versprochen zum Wahrnehmen und Vermeiden menschlicher Katastrophen, aufgewühlt vom Suizid des Ex-Fußball-Nationaltorhüters und der Peinlichkeit, wie lange seine Situation – auch seitens des DFB, bzw. bei Hannover 96 – nicht erkannt und keine Hilfe geleistet wurde.
Vergessen bereits die Germanwings Tragödie in den französischen Alpen und Amokläufe, wie in Winnenden – endgültig zu Grabe getragen jetzt mit den schrecklichen Ereignissen in München.
Das Vermächtnis von Robert Enke ist verspielt, denn Hetze und Hass suchen und finden ungehindert zu neuen und immer perverseren Auswüchsen – selbst nach einer solchen Tragödie!
Egal wo sie angeklopft haben, die reinen non-profit Initiativen zur Selbsthilfe mit den, für Betroffene, Geschädigte und Opfer dort Eintretenden: es waren jeweils nur verschlossene Augen, Ohren und Türen für die Nöte.
Wir verstehen die allein Gelassenen, sowie alsdann hilf- und hoffnungslos Fehl- bzw. Überreagierenden wie wohl Niemand sonst, denn keiner der Verantwortlichen bei Behörden, Justiz und/oder Politik hat – neben der Verweigerung von Hilfe und Perspektiven einhergehend – jemals geprüft, ob es in unseren Reihen evtl. tickende Zeitbomben gibt. Nein gibt es nicht, denn das Bemühen um den Rückerhalt der Reputation, die Wiedergutmachung vernichteter (Familien-)Existenzen, das Schaffen 500 neuer Beschäftigungsverhältnisse sorgt dafür.
Umso unbegreiflicher ist das Desinteresse der Öffentlichkeit, was ihren Schicksalen entgegen gebracht wird, ebenso als deren fehlende Bereitschaft, an Beendigung und Aufarbeitung der zu Grunde liegenden Missstände: allesamt Skandale, die jederzeit Jede(n) von uns ereilen können.
Gar mitzuwirken schon überhaupt nicht. Ein Gefällt mir hie und da und immer wieder die Aufforderung es doch bei – zudem geschmeidiger formulierten – Schilderungen zu belassen: doch Hilferufen hören sich eben anders an und verstummen auch nicht, ehe Lösungen erfolgten.
Der Schlüssel zu allen Veränderungen: es geht nur gemeinsam. Wir können nicht Einzelfälle in den Vordergrund stellen und sie lösen wollen, wir müssen geschlossen gegen die immer gleichen Defizite in Struktur und System angehen, dann fallen die Lösungen der Einzelfälle nahezu automatisch zu.
Wir wurden nicht müde an diese Vernunft zu appelliere!
Der Egoismus durchaus zu Coop und Partnerschaft geeigneter Initiativen jedoch überwog und das Einzige was sich auf Facebook entlädt Häme und Hetze, da das Niveau hier längst hinter dem populistischen Stammtisch herhinkt.
Fazit: die sozialen Netzwerke sind Schauplatz von Hypes um die Goldene Ananas, und widerwärtigen Abreagierens, jedoch nicht für sinnvoll zielführende Veränderung im Interesse des Gemeinwohles, worauf einzig die Bestrebungen ausgerichtet sind von:
www.facebook.com/MehrEthikinderWirtschaf tritt Negativfolgen aus (landes-)politisch gedeckter Wirtschaftskriminalität, unterdrückter Pressefreiheit, Politverflechtungen, sowie Justizdefizite und Mängel im Gutachterwesen entgegen.
www.facebook.com/pages/Gesundheits-und-Umweltgefahren-beim-Verkauf-militärischer-Anlagen/1690614027824832?fref=ts wendet sich gegen die Gesundheits- und Umweltgefahren nach Verkauf militärischer Liegenschaften, welche aufgrund deren unzureichender Sanierung trotz geflossener und versickerter EU-Konversionsmittel in Milliardenhöhe bestehen.
www.facebook.com/OEGkuenftigfairundgerecht?fref=ts lenkt den Blick auf die Tausende von Opfern einer Gewalttat, welche ganz offensichtlich Jahr für Jahr und wissentlich durch die öffentliche Hand um Millionen ihrer Entschädigungen betrogen werden und setzt sich für eine künftig verfassungskonforme Gesetzesanwendung ein.
www.facebook.com/JaFemiwirschaffendas Bürgerengagement gegen Behördenmängel zur Hilfe für das abgeschobene Ausnahmetalent Femi Morina.
Soweit selbst ein Missstand beendet und aufgearbeitet werden soll, findet sich in den dortigen Gemeinschaften auch die Stärke dazu!
Konsequenz: wir schrauben unsere Aktivitäten hier extremst zurück und meinerseits lesen Sie künftig nurmehr punktuell über www.quintessenzen.cmp-medien.de und https://www.facebook.com/erich.neumann.351.
Unbeschadet aller Enttäuschungen, Ihnen alles erdenklich Gute, sowie den an unserer Seite Befindlichen herzlichen Dank. Wir bleiben – wenn auch in veränderter Form – natürlich am Ball. Wer uns also finden und helfen will, der findet uns!
© Bild: www.noz.de CC